Weil Liebe bunt ist – 5 queere Lieblingsbücher, Teil 1 3
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Weil Liebe bunt ist – 5 queere Lieblingsbücher, Teil 1

Man könnte meinen, dass nach der Ehe für alle kein CSD und andere Bewegungen mehr nötig wären. Die Wahrheit aber ist, dass leider immer noch für die Rechte und gesellschaftliche Anerkennung von LGBTQ gekämpft werden muss – im Jahr 2018! Schlimm, dass die freie Entscheidung zu lieben, wen wir wollen, noch nicht überall ein Selbstverständnis ist. Dass gekämpft werden muss für die Akzeptanz, dass jeder Mensch das Recht hat er selbst zu sein. Liebe ist bunt, soll auch bunt und vielfältig sein.

Um mehr Toleranz und Liebe in die Welt zu tragen, teile ich hier mit euch Teil 1 meine 5 liebsten queeren Bücher voller bunter Liebe.

Nur drei Worte (Love, Simon) – Becky Albertalli

Was Simon über Blue weiß: Er ist witzig, sehr weise, aber auch ein bisschen schüchtern. Und ganz schön verwirrend. Was Simon nicht über Blue weiß: WER er ist. Die beiden gehen auf dieselbe Schule und schon seit Monaten tauschen sie E-Mails aus, in denen sie sich die intimsten Dinge gestehen. Simon spürt, dass er sich langsam, aber sicher in Blue verliebt, doch der ist noch nicht bereit, sich mit Simon zu treffen. Dann fällt eine der E-Mails in falsche Hände – und plötzlich steht Simons Leben Kopf. Albertalli hat mein Herz berührt mit dieser stillen & sensiblen Art. Mit dieser Wahrhaftigkeit & Ehrlichkeit. Nie habe ich etwas schöneres gelesen, was die Liebe zwischen zwei Jungs beschreibt. Eine Liebeserklärung an die Liebe, die immer noch in mir nachhallt.

Den Mund voll ungesagter Dinge – Anne Freytag

Zwischen der Suche nach ihrer eigenen Identität und dem, was sie eigentlich will, frägt Sophie sich, was es mit dieser verdammten Liebe auf sich hat. Verliebt war sie noch nie, auch wenn es da Jungs gab. Doch einsam gefühlt hat sie sich trotzdem. Doch dann trifft sie in der neuen Stadt auf Alex. Das Nachbarsmädchen mit den seegrünen Augen und dem ansteckenden Lachen. Zum ersten Mal lässt sich Sophie voll und ganz auf einen anderen Menschen ein. Und plötzlich ist das Leben neu und aufregend – Bis ein Kuss alles verändert. Es gibt einige Schwächen in diesem Buch, aber letztendlich bekommt Den Mund voll ungesagter Dinge doch den Mund auf und lässt all die Dinge heraussprudeln, die gesagt werden müssen. Ein Plädoyer dafür, dass es nicht wichtig ist, in wen man sich verliebt, und dass jeder diese Entscheidung selbst treffen darf. Wichtig ist nur, dass man liebt und dieses Gefühl auskostet.

Blau ist eine warme Farbe – Julie Maroh

Marohs Werk ist kein Roman, sondern eine Graphic Novel. Dafür inzwischen wohl aber ein absoluter Klassiker, wenn es um die Liebe zwischen zwei Frauen geht! Das Leben von Clementine kippt an dem Tag, als sie Emma trifft, eine junge Frau mit blauen Haaren, die sie alle Facetten der Lust entdecken lässt und ihr ermöglicht, sich dem Blick der anderen zu stellen. Eine voller Zärtlichkeit erzählte Geschichte über zwei Jugendliche, die selbst gerade herauszufinden müssen, wer sie sind. Doch als Clementine sich auf die Beziehung mit Emma einlässt, muss sie sich den homophoben Attacken ihrer Umwelt aussetzen.

Letztendlich sind wir dem Universum egal – David Levithan

Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren. Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein? Wie wäre das, nur man selbst zu sein, ohne einem bestimmten Geschlecht? Und wäre es möglich, sich in einen Menschen zu verlieben, der jeden Tag ein anderer ist? Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, die verrückt ist und doch stimmig. Unrealistisch und doch völlig authentisch. Levithan bricht mit Geschlechterrollen, fügt diese neu zusammen und beweist uns das, was wir eigentlich wissen: Wir sind mehr als unser biologisch oder soziales Geschlecht.

Cavaliersreise. Die Bekenntnisse eines Gentlemans – Mackenzie Lee

Wohl noch nie hat es ein abschreckenderes und erschreckenderes Beispiel für eine Bildungsreise gegeben als den jungen Engländer Sir Henry Montague. Er weiß selbst nicht so genau wie, aber irgendwie schafft er es immer und überall -und am falschen Ort sowieso- betrunken, nackt, auf frischer Tat ertappt, alles auf einmal oder in andere zwielichtige Dinge verwickelt zu sein. Um aus dem verkommenen Monty also doch noch einen waschechten Gentleman zu machen, wird dieser also vom Vater auf Cavaliersreise auf den Kontinent geschickt. An seiner Seite sein bester Freund Percy. Monty erlebt nicht nur das Abenteuer seines Lebens, sondern merkt nebenbei noch, dass Percy so viel mehr für ihn ist als sein bester Freund. WUNDER-WUNDER-WUNDERBARES Buch. Voller Liebe, Toleranz und Witz.

Weil man nie genug Liebe in die Welt tragen kann, könnt ihr euch schon auf Weil Liebe bunt ist – 5 queere Lieblingsbücher,Teil 2 freuen!

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Den Mund voll ungesagter Dinge – Anne Freytag

Unsere Seelen bei Nacht – Kent Haruf

Maybe Someday – Colleen Hoover

Fayra. Das Herz der Phönixtochter – Nina Blazon

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