Meet & Greet mit Colleen Hoover | dtv München 3
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Meet & Greet mit Colleen Hoover | dtv München

Ende Februar ist ein absoluter Traum für mich in Erfüllung gegangen: Ich durfte im Rahmen eines kleinen Meet & Greets die Queen of Romance und gleichzeitig eine meiner absoluten LieblingsautorInnen in München im dtv Verlag treffen. Ganz spontan hat Colleen Hoover auf ihrer Lesereise durch Europa in Deutschland Halt gemacht, um im Hugendubel Bücher zu signieren. Als ich davon Wind bekommen habe, war ich ganz aus dem Häuschen (und musste natürlich Lisa von twntyfourseven sofort mit Nachrichten nerven): Wann bietet sich einem schon die Chance seinem Idol so nah zu sein? Vor allem weil Colleen Hoover eben in genau dem Genre schreibt, in dem ich momentan meine ersten Versuche mache.

Wie war das Treffen bei dtv?

Man muss wirklich sagen, dass sich dtv für dieses besondere Event große Mühe gegeben hatte. Für uns alle war dieser Besuch eine kleine große Ehre und ich denke, alle waren zu Beginn ein bisschen aufgeregt. Doch die Atmosphäre war wirklich schön, überhaupt nicht gestellt, sondern einfach sehr herzlich. Es war deutlich, dass sich alle Anwesenden von ganzem Herzen gefreut hatten. Nachdem wir gemeinsam mit einem Glas Sekt auf die erfolgreiche Romance-Autorin angestoßen hatten, machten sich alle über die leckeren Törtchen und Cupcakes ganz im Stile der Buchcover her. Zuckersüß, dass einige der Verlagsmitarbeiterinnen dafür am Abend zuvor extra noch ihren Backofen angeschmissen hatten. Abgerundet wurde alles durch ein Regal, welches prall gefüllt war mit Colleens Büchern. Besonders süß fand ich ja auch, dass Autorin Lea Coplin sich als Colleen-Fangirl zum Empfang eingeschlichen hatte. Da ihr Jugendbuch Nichts ist gut. Ohne dich im April bei dtv erscheint, hatte sie da natürlich die besten Voraussetzungen. Es ist doch schön und sympathsich, wenn erfolgreiche AutorInnen selbst noch so ins Schwärmen geraten?

 

Wie war das Meet & Greet?

Eines vorweg: Bei solchen Treffen habe ich insgeheim immer ein bisschen Angst, dass ich enttäuscht werde. Egal für wie talentiert ich eine Schriftstellerin oder einen Schriftsteller halte, egal wie sehr mich die Bücher berühren, wenn es menschlich nicht so wirklich passt, man sich im schlimmsten Fall sogar unsympathisch findet, dann kann das leider auch viel kaputt machen. Doch bei dem Treffen mit Colleen waren diese Sorgen wirklich völlig unbegründet. Nach dem Empfang sind wir in einen super süß geschmückten Konfernezraum gewechselt und hatten eine ganze Stunde Zeit, um Colleen mit unserern Fragen zu löchern. Was mich dabei besonders gewundert hat? Die Autorin ist sehr schüchtern und wahnsinnig bescheiden, hätte niemals mit diesem wahnsinnigen Erfolg ihrer Bücher gerechnet. Ganz im Gegensatz zu ihrer aufgeweckten Schwester Lin, die während der 60 Minuten gerne aus dem Nähkästchen geplaudert hat. So konnte man die ein oder andere Geschichte erfahren, die sonst vielleicht niemals herausgekommen wäre. Alles in allem ist diese eine Stunde wahnsinnig schnell vergangen, war aber wirklich interessant und auch informativ, wir hatten Zeit super viele Fragen zu stellen und ich habe jetzt wirklich viel mehr ein Bild von diesem Menschen hinter den Büchern (spannende Fun Facts findet ihr bei Lisa). Am Ende war noch Zeit für Fotos und das Signieren von Büchern. Besonders gefreut habe ich mich über ein signiertes Exemplar von Never Never, welches erst vor kurzem erschienen ist.

Was macht Colleen Hoover so sympathisch?

Sie hat einen ganz eigenen trockenen Humor, der sich aber leider schwer in Worte fassen lässt. Allein bei jedem neuen Instagram-Bild von Colleen muss ich lachen und diesen Humor versprüht sie auch, wenn sie vor einem steht. Außerdem ist und bleibt Colleen ein Familienmensch, egal wie groß ihr Erfolg auch sein mag. So findet sie Streit furchtbar und sie hat sogar einige kleine Tattoos, die eine familiäre Bedeutung für sie haben. Ich fand es auch sehr sympathisch, dass sie zugegeben hat, dass sie es nicht schafft jeden Tag zu schreiben, weil es auch so viel anderes zu tun gibt. Sie kann sich sowieso nur immer auf ein Projekt konzentrieren, weil so viele Ideen in ihrem Kopf herumschwirren. Meistens wird das Buch am Ende dann doch ganz anders, als anfangs geplant. Und wenn eine Deadline ansteht, dann quatiert Collleen sich eben gerne mal in ein Hotel ein, um das Buch in Ruhe zu Ende zu schreiben.
Alles in allem kam Colleen mir wie ein sehr ehrlicher Mensch vor, der einfach sagt, was er denkt. Besonders lachen musste ich, als ich sie nach ihrem BookBoyfriendCrush aus ihren eigenen Romanen gefragt hatte. Sie war ein bisschen geschockt, sich entscheiden zu müssen. Und da kam heraus, dass sie ihre Protagonisten ein bisschen wie ihre eigenen Kinder sieht. Sexszenen schreibt sie daher überhaupt nicht gerne. Und doch kann ich nicht anders, als zu sagen, dass ihr gerade solche Szenen wahnsinnig gut gelingen!

 

 

Noch einmal ein herzliches Dankeschön an den dtv Verlag und insbesondere an die Bloggerbetreuerin Stefanie Broller für die Organisation & diesen wunderbaren Nachmittag. Und Danke an Sara von foxybooks, dass ich deine schönen Fotos verwenden durfte. Und natürlich Danke an meine liebste Lisa, mit der das alles gleich doppelt so viel Spaß macht!

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2 Comments

  1. Soooo schön geschrieben! Müssen wir öfter machen!

    1. Auf jeden Fall!

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